04.09.2010 - 03:52 Uhr
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Artikel zum Krieg im Kongo

Präsident der Hutu-Miliz in Mannheim festgenommen!

Der Präsident der ruandischen Hutu-Miliz FDLR, Ignace Murwanashyaka, steuerte seine Truppen im Ostkongo von Mannheim aus. Trotz Hinweisen auf Verstrickung in Kriegsverbrechen blieben Staatsanwaltschaft und Polizei monatelang untätig. Nun ist er endlich festgenommen! Ein Zeichen der Hoffnung für tausende Opfer im Kongo!  mehr ›

Afrikapolitik der neuen amerikanischen Administration

Bei seinem ersten Afrika-Besuch seit seinem Amtsantritt wurde US-Präsident Obama Mitte Juli in Ghana geradezu enthusiastisch empfangen. Spätestens bei seiner Grundsatzrede vor dem ghanaischen Parlament wurde klar, dass er es ernst meint: er forderte die afrikanischen Staaten zu mehr Eigenverantwortung auf und sprach von einer nachdrücklicheren US-Strategie zur Beendigung der Konflikte im Kongo und in Nigeria.  mehr ›

Was ist eigentlich im Kongo los: Ein geschichtlicher Abriss des Konflikts

Wieder gehen die Bilder durch die Medien: Flüchtlinge im Ostkongo. Zivilisten mit kleinen oder großen Bündeln auf dem Kopf auf der Flucht vor Mord, Vergewaltigung und Verstümmelung durch marodierende Soldaten und Milizen. Waren nicht deutsche Truppen erst neulich dort stationiert, um während irgendwelcher Wahlen ein Wiederaufflammen des Krieges zu verhindern? Und war es dann dort nicht ruhig geblieben? Oder doch nicht? Was ist denn jetzt schon wieder dort los? Und weshalb kommt dieses riesige Land im Herzen Afrikas nicht zu Ruhe? Dieser Artikel soll helfen, die...  mehr ›

Krieg im Kongo: Eine unendliche Geschichte?

Gewalt, Massenflucht und Panik ist für die Zivilbevölkerung im Kongo nicht neu. Aber die demokratischen Wahlen 2006, die Joseph Kabila an die Macht brachten, standen für viele für die Hoffnung, dass der Krieg im Kongo endlich zu einem Ende kommt. Schließlich hatten die vorhergehenden 10 Jahre nichts als Zerstörung, Tod und Chaos in einer der blutigsten Auseinandersetzung seit dem 2. Weltkrieg gekannt.   mehr ›

Gesucht: Aufmerksamkeit für den Kongo!

Im Kongo weiß der Großteil der Menschen heute nicht, was er morgen essen soll. Jeder Tag ist ein Kampf ums Überleben, und die Internationale Gemeinschaft schaut wieder einmal zu. Nun sollen zumindest über 3000 Soldaten die UN-Truppen unterstützen. Aber eine Resolution ist noch kein Marschbefehl. Es wird wieder Monate dauern, bis die Länder Truppen stellen. Es wird also weitergemordet, verstümmelt und vergewaltigt.   mehr ›

Frieden im Ost-Kongo oder Ruhe vor dem Sturm?

Die Verhaftung von Rebellenchef und Menschenrechtsverletzer Laurent Nkunda entflammte Hoffnung für den Ost-Kongo. Doch die neue Situation wirft auch viele Fragen auf. Noch ist nicht klar, ob diese Entwicklung wirklich zu Frieden führen kann oder nur Raum für neues Leid schafft.  mehr ›

   News
Internationaler Strafsgerichtshof drängt auf Verhaftung von Kriegsverbrechern    

22.07.2010 - Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet geht der Konflikt in Darfur weiter. In Darfur sind trotz eines bestehenden Haftbefehls zwei Haupt- Kriegsverbrecher weiterhin auf freiem Fuß. Dies berichtete Luis Moreno-Ocampo, Chefankläger des Internationalen Strafgerichthofs (IStGH), am 11. Juni auf dem Treffen des UN-Sicherheitsrats. Die Verhaftung der beiden Sudanesen hält dieser für entscheidend wichtig auf dem Weg zur Lösung des Darfur-Konflikts.  mehr ›

Pressemitteilung: Genocide Alert begrüßt die Anklage Bashirs wegen Völkermord als überfälligen Schritt

12.7.2010 - Heute hat der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag einen internationalen Haftbefehl wegen Völkermordes gegen den sudanesischen Präsidenten, Omar al-Bashir, erlassen. Hiermit revidieren die Richter des Gerichtshofs ihre Entscheidung vom 4. Februar 2009, gegen die Luis Moreno-Ocampo, Chefankläger des IStGH, Revision eingelegt hatte. Der Vorsitzende der deutschen Menschenrechtsorganisation "Genocide Alert", Robert Schütte, erklärt hierzu:  mehr ›

Die Konferenz von Kampala und das „Verbrechen der Aggression“

Vom 31. Mai bis zum 11. Juni 2010 fand in der ugandischen Hauptstadt Kampala die erste Überprüfungskonferenz des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) statt. Der wichtigste Verhandlungsgegenstand war die Definition des „Verbrechens der Aggression“, sowie die Ausgestaltung der Gerichtsbarkeit des IStGH in diesem Bereich.   mehr ›

Deutschland und das Konzept der Schutzverantwortung

Zahlreiche schwerste Menschenrechts- verletzungen in der Vergangenheit, sei es der Völkermord in Ruanda 1994, das Massaker in Srebenica 1995, die ethnischen Säuberungen im Kosovo 1999 oder auch der Holocaust, haben die Menschheit auf härteste Weise über die Gefahren ungezügelter und unverantwortlicher Herrschaftsgewalt belehrt.   mehr ›