04.09.2010 - 03:34 Uhr
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Tätigkeitsfelder

 

Genocide Alert hat das allgemeine Mandat, alle Fälle schwerster Menschenrechtsverbrechen sowie den hiermit zusammenhängenden Fragen und Problematiken zu bearbeiten. Das Ziel ist hierbei eine effektive Verhinderung und Bestrafung schwerster Menschenrechtsbrüche weltweit.

 

Derzeit arbeitet Genocide Alert konkret in vier verschiedenen Tätigkeitsfeldern:Alle vier Bereiche sind miteinander verknüpft. In Darfur findet seit 2003 ein Völkermord sowie eine der größten humanitären Katastrophen der Welt statt. Die Bevölkerung der Demokratischen Republik Kongo wird seit Jahren Opfer von Mord, Vetreibung und Vergewaltigung. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat vor diesem Hintergrund Haftbefehle gegen hohe Mitglieder der sudanesischen Regierung sowie gegen eine Reihe einflussreicher Kongolesen erlassen. Genocide Alert bemüht sich aber auch allgemein um eine möglichte effektive internationale Strafgerichtsbarkeit und ist unter anderem Mitglied der "Coalition for the International Criminal Court". Damit im Fall eines drohenden oder stattfindenden Völkermords schnell und wirksam gehandelt werden kann, fördert und wirbt Genocide Alert für die Umsetzung der humanitären Schutzverantwortung (Responsibility to Protect).
   News
Internationaler Strafsgerichtshof drängt auf Verhaftung von Kriegsverbrechern    

22.07.2010 - Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet geht der Konflikt in Darfur weiter. In Darfur sind trotz eines bestehenden Haftbefehls zwei Haupt- Kriegsverbrecher weiterhin auf freiem Fuß. Dies berichtete Luis Moreno-Ocampo, Chefankläger des Internationalen Strafgerichthofs (IStGH), am 11. Juni auf dem Treffen des UN-Sicherheitsrats. Die Verhaftung der beiden Sudanesen hält dieser für entscheidend wichtig auf dem Weg zur Lösung des Darfur-Konflikts.  mehr ›

Pressemitteilung: Genocide Alert begrüßt die Anklage Bashirs wegen Völkermord als überfälligen Schritt

12.7.2010 - Heute hat der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag einen internationalen Haftbefehl wegen Völkermordes gegen den sudanesischen Präsidenten, Omar al-Bashir, erlassen. Hiermit revidieren die Richter des Gerichtshofs ihre Entscheidung vom 4. Februar 2009, gegen die Luis Moreno-Ocampo, Chefankläger des IStGH, Revision eingelegt hatte. Der Vorsitzende der deutschen Menschenrechtsorganisation "Genocide Alert", Robert Schütte, erklärt hierzu:  mehr ›