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Festnahme von Hutu-Milizenführer in Mannheim: "Ein Zeichen der Hoffnung!"

17.11.2009
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Ignace MurwanashyakaDie deutsche Menschenrechtsorganisation Genocide Alert e.V. begrüßt die Verhaftung des in Mannheim ansässigen Führers der Hutu-Miliz FDLR, Ignace Murwanashyaka. Ihm wird die Verantwortung für Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Demokratischen Republik Kongo vorgeworfen. Robert Schütte, Vorsitzender von Genocide Alert, äußert sich zur Festnahme:

"Die Festnahme von Ignace M. durch die Polizei war mehr als überfällig. Zu lange haben die deutschen Behörden tatenlos zugesehen, wie schwerste Menschenrechtsbrüche aus Deutschland heraus organisiert wurden. Die Festnahme ist ein großes Zeichen der Hoffnung für die Menschen im Kongo. Die Opfer sollen sehen, dass ihr Leid uns nicht egal ist."

Gleichzeitig fordert Genocide Alert von der neuen Bundesregierung einen größeren Einsatz für Menschenrechte. Robert Schütte hierzu:

"Die neue Bundesregierung sollte den Schutz von Menschenrechten zu einer außerpolitischen Priorität machen. Bisher verfügen die Vereinten Nationen weder über die Mittel noch über den politischen Rückhalt, um Zivilisten in Konfliktgebieten effektiv zu schützen. Die Bundesregierung hat in der Vergangenheit zu wenig getan, um Menschenrechtsverbrechen zu verhindern und zu bestrafen. Das schulden wir den Opfern und unserer eigenen Vergangenheit."



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