Anlässlich der Bundestagswahl hat die Menschenrechtsorganisation "Genocide Alert e.V." die Wahlprogramme der fünf im Bundestag vertretenen Parteien bewertet. Hierbei erhielten die Parteien folgende Ergebnisse (in Schulnoten):
B90/Grüne: 1- (noch sehr gut)
SPD: 3+ (voll befriedigend)
FDP: 3 (befriedigend)
CDU/CSU: 5 (mangelhaft) *durchgefallen*
Linkspartei: 6 (ungenügend) *durchgefallen*
Der Vorsitzende von Genocide Alert, Robert Schütte, erklärt zu den Ergebnissen:
"Wäre der Schutz von Menschenrechten das entscheidende Kriterium, dann würde Deutschland in der kommenden Legislaturperiode von einer Ampelkoalition regiert. Bündnis90/Grüne haben sich mit einem sehr guten Wahlprogramm den ersten Platz gesichert. Was Menschenrechte angeht können sich die anderen Parteien hiervon eine Scheibe abschneiden. SPD und FDP landen mit sehr soliden Wahlprogrammen auf den Plätzen zwei und drei. Zwar gibt es bei beiden Parteien einen gewissen Nachholbedarf. Dennoch sind SPD und FDP aus menschenrechtlicher Sicht bedenkenlos wählbar. Wenn es eine Menschenrechts-Koalition gäbe, dann wäre sie eindeutig Rot-Gelb-Grün."
Zu den schlechten Ergebnissen von CDU/CSU und Linkspartei erklärt Robert Schütte:
Das vollständige Menschenrechtsranking finden Sie als PDF-Dokument unter der Adresse http://bundestagswahl.genocide-alert.de/GA_ranking.pdf sowie auf der Homepage der Initiative "Meine Stimme für Menschenrechte!"
http://bundestagswahl.genocide-alert.de. Bitte wenden Sie sich für Rückfragen an robert.schuette@genocide-alert.de bzw. (+49)173-5129542
Robert Schütte
Vorsitzender Genocide Alert
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Genocide Alert ist eine gemeinnützige und überparteiliche Menschenrechtsorganisation, die sich für eine Welt ohne Völkermord und Massenverbrechen einsetzt. Wir engagieren uns für einen effektiven und weltweiten Menschenrechtsschutz sowie für die Prävention, Verhinderung und strafrechtliche Ahndung schwerer Brüche des humanitären Völkerrechts und der Menschenrechte. Genocide Alert erhält von keiner Partei oder parteinahen Organisation finanzielle Zuwendungen. Wir sind für unsere Arbeit auf das Engagement ehrenamtlicher Menschenrechtsaktivisten angewiesen und freuen uns über jegliche Unterstützung.




