Podium der Veranstaltung Zwanzig Jahre nach dem Völkermord in Ruanda: Medienberichterstattung und Konflikt in Hamburg am 04.06.2014

Podium der Veranstaltung in Hamburg am 04.06.2014

Podiumsdiskussionsreihe – 20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda: Was haben wir gelernt?

Die von Genocide Alert organisierte Veranstaltungsreihe zum Völkermord in Ruanda hatte zwei wesentliche Ziele: Erstens wollten wir durch die Erinnerung an den Völkermord in Ruanda im Jahr 1994 möglichst viele Menschen dazu anregen, sich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Wer sich einmal intensiver mit den Ereignissen in Ruanda im Jahr 1994 auseinandersetzt, wird sich automatisch die Frage stellen, was seitdem in den Vereinten Nationen und deren Mitgliedsstaaten unternommen wurde, damit sich ein solches Verbrechen nicht noch einmal wiederholt. Zu eben solchen politischen Fragen und Diskussionen wollte unser Projekt anregen.

Zweitens – und über die Erinnerung an den Völkermord in Ruanda im Jahre 1994 hinausgehend – wollten wir die Diskussion zu der im Jahr 2014 sehr relevanten politischen Frage zur deutschen Verantwortung damals und heute anregen und eine Gelegenheit bieten, diese Diskussion öffentlich zu führen.

Insgesamt diskutierten mit uns in Hamburg, Bonn, Frankfurt, Mainz, Dresden und Berlin 33 Expertinnen und Experten auf insgesamt acht Panels und mit über 450 Teilnehmenden im Publikum. Dabei wurde deutlich, dass das Thema der Prävention von und Reaktion auf Gräueltaten nicht ausschließlich ein Thema für die Außen- und Sicherheitspolitiker in der Bundesrepublik ist. Deutsche Medien, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Stiftungen waren ebenfalls als Akteure in Ruanda und nahmen mit verschiedenen Vertretern an den Diskussionen teil.

Die ausführlichen Berichte sowie Videoaufzeichnungen und Fotos von allen Veranstaltungen finden sich auf den folgenden Seiten.

 

Welche Rolle können Kirchen bei der Verhinderung von Völkermord spielen?
Frankfurt am Main, 14.04.2014 (Montag)
Partner: Haus Am Dom
Programm und Begleitveranstaltungen des Haus am Dom zur Kunst- und Fotoausstellung Ruanda Entgrenzungen (Download)
Zu den Ergebnissen dieser Veranstaltung

Wie können zivilgesellschaftliche Organisationen zur Verhinderung von Völkermord beitragen?
Mainz, 15.05.2014 (Donnerstag)
Partner: Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland Pfalz
Zu den Ergebnissen dieser Veranstaltung

Zwanzig Jahre nach dem Völkermord in Ruanda: Medienberichterstattung und Konflikt
Hamburg, 04.06.2014 (Mittwoch)
Partner: Henri-Nannen-Journalistenschule & Heinrich-Böll-Stiftung
Zu den Ergebnissen dieser Veranstaltung

Zwanzig Jahre danach: der Völkermord in Ruanda, Deutschland und politische Lehren
Bonn, 11.06.2014 (Mittwoch)
Partner: Bonn International Center for Conversion (BICC)
Zu den Ergebnissen dieser Veranstaltung

20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda: Konsequenzen für Souveränität und Gewaltverbot
Dresden, 19.06.2014 (Donnerstag)
Partner: Zentrum für Internationale Studien der TU Dresden, Landesverband Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)
Zu den Ergebnissen dieser Veranstaltung

Abschlussveranstaltung:
Zwanzig Jahre nach dem Völkermord in Ruanda – Was haben wir gelernt?
Berlin, 23.06.2014 (Montag)
Partner: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN), Ruanda-Referat des Ministeriums des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland Pfalz & Botschaft der Republik Ruanda in Deutschland
Zu den Ergebnissen dieser Veranstaltung

 

Die Podiumsdiskussionsreihe von Genocide Alert wird durch die Förderung der Bundeszentrale für Politische Bildung ermöglicht.

BPB_Logo