Genocide Alert hat das allgemeine Mandat, alle Fälle schwerster Menschenrechtsverbrechen sowie den hiermit zusammenhängenden Fragen und Problematiken zu bearbeiten. Das Ziel ist hierbei eine effektive Verhinderung und Bestrafung schwerster Menschenrechtsbrüche weltweit.
Derzeit arbeitet Genocide Alert konkret in vier verschiedenen Tätigkeitsfeldern:Alle vier Bereiche sind miteinander verknüpft. In Darfur findet seit 2003 ein Völkermord sowie eine der größten humanitären Katastrophen der Welt statt. Die Bevölkerung der Demokratischen Republik Kongo wird seit Jahren Opfer von Mord, Vetreibung und Vergewaltigung. Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat vor diesem Hintergrund Haftbefehle gegen hohe Mitglieder der sudanesischen Regierung sowie gegen eine Reihe einflussreicher Kongolesen erlassen. Genocide Alert bemüht sich aber auch allgemein um eine möglichte effektive internationale Strafgerichtsbarkeit und ist unter anderem Mitglied der "Coalition for the International Criminal Court". Damit im Fall eines drohenden oder stattfindenden Völkermords schnell und wirksam gehandelt werden kann, fördert und wirbt Genocide Alert für die Umsetzung der humanitären Schutzverantwortung (Responsibility to Protect).