Quelle: I, Pyramid / wikipedia.org, eigene Bearbeitung

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20 Jahre nach Srebrenica:
Genocide Alert-Projekt anlässlich des 20. Jahrestags des Massakers

In den Tagen nach dem 11. Juli 1995 wurden in der von Blauhelmen der Vereinten Nationen gesicherten Schutzzone Srebrenica über 8000 Bosniaken, meist Jungen und Männer, von bosnisch-serbischen Truppen ermordet. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien hat diese Verbrechen als Genozid bewertet.

Zum 20. Gedenken an die Ereignisse plant Genocide Alert im Jahr 2015 eine Reihe von Veranstaltungen. Wir möchten zur Diskussion über das damalige Scheitern der internationalen Gemeinschaft in Srebrenica und die Lehren daraus für die heutige Krisenpräventionspolitik anregen. Das Massaker von Srebrenica kann hierzu als Mahnung und Denkanstoß verstanden werden: Es ist notwendig, Frühwarnzeichen für potentiell genozidäre Gewalt zu erkennen und entsprechend präventiv zu handeln.

Ziel dieses Projekts ist es, in zwei Workshops in Frankfurt und Berlin sowie bei einer gemeinsam mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft veranstalteten Podiumsdiskussion in Berlin der interessierten Öffentlichkeit Wissen über Instrumente zur Früherkennung und Verhinderung solcher Verbrechen zu vermitteln.

Das Projekt wird zum Teil aus dem Solidaritätsfond der Hans-Böckler-Stiftung gefördert.

Begräbnis von 465 identifizierten Massakeropfern (Srebrenica 2007) Quelle: I, Pyramid / wikipedia.org

Ankündigung Podiumsdiskussion (15. Juni, Berlin): 20 Jahre Srebrenica

Podiumsdiskussion (15. Juni, Berlin): 20 Jahre Srebrenica Genocide Alert  organisiert gemeinsam mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft eine Podiumsdiskussion in Berlin im Gedenken an das Massaker von Srebrenica vor 20 Jahren. Thema sind die Folgen und Lehren für die internationale Staatengemeinschaft. Am 15. Juni 2015 werden im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung  Dr. Klaus Kinkel, ehemaliger Bundesaußenminister […]