Genocide Alert Jahresbericht 2017

Genocide Alert Jahresbericht 2017 veröffentlicht

Im Jahresbericht 2017 können Sie sich über die Arbeit unseres Vereins im letzten Jahr informieren. Die Erhebung des Verhinderns von Massenverbrechen zur deutschen Staatsraison in den im Juni 2017 verabschiedeten Leitlinien zur Krisenprävention sind große und greifbare Erfolge unserer Arbeit im Rahmen des PeaceLab-Prozesses zur Formulierung der Leitlinien aus dem Jahr 2016.

Die Arbeit von Genocide Alert hat sich im Jahr 2017 ganz besonders auf Deutschland konzentriert. In einem Parlamentarierprojekt diskutierten wir gemeinsam mit der Außen- und Sicherheitspolitischen Vereinigung der Parlamentsmitarbeiter/innen, internationalen Expertinnen und Experten sowie unseren Kooperationspartnern vom Auschwitz Institute for Peace and Reconciliation über Möglichkeiten der Prävention von Gräueltaten. Außerdem waren die Bundestagswahlen ein dominierendes Thema des Jahres. Das von Genocide Alert veröffentliche Menschenrechtszeugnis zur Bundestagswahl 2017 war sehr erfolgreich, die Aufmerksamkeit des Bundestages lag aber auf dem Wahlkampf, in dem Massenverbrechen keine große Rolle spielten.

Mit einem Projekt zu Deutschlands Politik gegenüber Massenverbrechen warfen wir einen Blick zurück auf die deutsche Außenpolitik des letzten Jahrhunderts. Auch international waren wir in diesem Jahr vertreten: Nach unserer Teilnahme am IFAIR-Forum „Common Remembrance, Future Relations“ haben wir mit dem israelischen Museum „Beit Terezin“ begonnen, das Kunstprojekt „pARTs of Terezin“ zu planen. Darüber hinaus nahmen Mitglieder von Genocide Alert an Veranstaltungen teil, hielten Vorträge und veröffentlichten Publikationen.

All dies wird im Jahresbericht 2017 umfassend dargestellt, einschließlich eines kurzen Blicks auf die Finanzlage des Vereins. Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.

» Genocide Alert Jahresbericht 2017 (pdf)


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