Menschenrechtszeugnis 2017 für Bündnis 90/Die Grünen

„Grüne Top, AfD Flop“: Genocide Alert veröffentlicht Menschenrechtszeugnis zur Bundestagswahl 2017


Genocide Alert wählt neuen Vorstand

Bereits zum 10. Mal wurde Dr. Robert Schütte am 22. April 2017 einstimmig als Vorstandsvorsitzender bestätigt. Erneut in den Vorstand gewählt wurden auf der Jahreshauptversammlung Mira Ballmaier, Gregor Hofmann, Emilia von Mettenheim und Jens Stappenbeck. Alena Beutler stellte sich nach langjähriger Mitarbeit nicht mehr zur Wahl. Ihr folgt Jessica von Farkas in den Vorstand.

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Genocide Alert veröffentlicht Jahresbericht 2015

Im Genocide Alert Jahresbericht 2015 können sich Mitglieder und Interessierte über unsere Projekte und Erfolge im vergangenen Jahr informieren. Darin enthalten ist unter anderem ein ausführlicher Bericht über die Srebrenica-Veranstaltungsreihe, welche 2015 anlässlich des Jahrestages des Völkermordes in Srebrenica umgesetzt werden konnte.

Zudem wird über die Veröffentlichungen von Genocide Alert informiert. Auch dieses Jahr stießen besonders die Genocide Alert Policy Briefs in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft auf großes Interesse.
Besonders hervorzuheben ist der erst kürzlich Anfang 2016 gestartete Genocide Alert Monitor zu weltweiten Massenverbrechen, der vierteljährlich über weltweite Krisensituationen berichtet und mit großer, positiver Resonanz aufgenommen wurde.

Schlussendlich können sich Interessierte über die Beteiligungsmöglichkeiten bei Genocide Alert informieren und einen Blick auf die geplanten Vorhaben in 2016 werfen. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Hier kann der Jahresbericht als PDF eingesehen und gespeichert werden.

Genocide Alert wählt neuen Vorstand

Dr. Robert Schütte als Vorsitzender bestätigt, Emilia von Mettenheim und Mira Ballmaier komplettieren Vereinsführung.

Mitglieder aus Berlin, Frankfurt, Hamburg und Amsterdam kamen am 20. Februar zur Jahreshauptversammlung des Vereines zusammen. Das erfolgreiche Jahr 2015 wurde reflektiert und das Srebrenica-Projekt sowie der von Genocide Alert in 2016 gelaunchte R2P-Monitor wurden hoch gelobt. Auch in die Zukunft wurde geschaut und bei Treffen mit Christoph Strässer (ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Interventionen) und Christina Lüttich (Adopt a Revolution, Bidayyat) wurden Anregungen für 2016 mitgenommen.

 

Berlin, 05.03.2016 – Ende Februar kamen die Vereinsmitglieder von Genocide Alert zur Jahreshauptversammlung 2016 in Berlin zusammen. Neben Teilnehmern die in Berlin vor Ort waren sind Mitglieder u.a. aus Frankfurt, Amsterdam und Hamburg angereist.

Dr. Robert Schütte, Vorstandsvorsitzender von Genocide Alert berichtete von einem sehr erfolgreichen Jahr 2015. Hervorgehoben wurden die Veranstaltungsreihe zum Jahrestag des Genozids in Srebrenica, die unter Leitung von Gregor Hofmann durchgeführt wurde. Neben zwei Workshops für Studenten wurde eine Podiumsdiskussion in Berlin durchgeführt.

Auch der im Januar 2016 gelaunchte R2P-Monitor, der unter Leitung von Jens Stappenbeck umgesetzt wird, wurde gelobt. Die dort eingebundenen Mitarbeiter von Genocide Alert haben bereits in 2015 durch vielfältige Hintergrundarbeit und Recherche an dem Projekt gearbeitet, welches seit seiner Veröffentlichung große Resonanz erhielt.

Auch 2016 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dr. Robert Schütte wurde erneut im Amt des Vorstandsvorsitzenden bestätigt. Aus dem Vorstand des Vorjahres wurden Jens Stappenbeck, Gregor Hofmann und Alena Beutler erneut gewählt. Hannes Krüger und Sarah Brockmeier stellten sich nach langjähriger Mitarbeit im Vorstand nicht mehr zur Wahl. Für sie wurden Emilia von Mettenheim und Mira Ballmaier in den Vorstand gewählt.

Der neue Vorstand bedankte sich bei Hannes Krüger, Christoph Schlimpert und Sarah Brockmeier für ihr Engagement und ihre Unterstützung. Sarah Brockmeier war jahrelang als aktives Mitglied im Vorstand eine Bereicherung für die Arbeit des Vereines und war durch ihr fundiertes Wissen und ihre innovative Ideen eine treibende Kraft. Hannes Krüger hat durch seine strukturierte Arbeitsweise immer den Überblick behalten und den Verein mit seiner Arbeit sehr bereichert. Christoph Schlimpert hat sich durch die Leitung der Arbeitsgruppe sehr um die programmatische Weiterentwicklung des Vereins verdient gemacht und hat sich nach fünf Jahren auf dem Vorstand zurückgezogen.

Wir freuen uns, dass sie dem Verein weiterhin als Mitglieder erhalten bleiben.

Wer Interesse hat, sich 2016 für Menschenrechte und eine Welt ohne Völkermord zu engagieren, ist herzlich eingeladen, sich bei Genocide Alert einzubringen.

 

Genocide Alert e.V. veröffentlicht ersten Bericht über die weltweite Entwicklung von Massenverbrechen

Der vierteljährlich erscheinende Bericht richtet sich an politische Entscheidungsträger, Medien und die interessierte Öffentlichkeit. Er ist unter www.genocide-alert.de/monitor erreichbar.

 

Berlin, 15. Januar 2016. Der neue Genocide Alert Monitor berichtet vierteljährlich über die Entwicklungen von Massenverbrechen wie Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Er schließt damit eine Informationslücke im deutschsprachigen Raum und soll zu einer besseren Prävention von Massenverbrechen führen.

„Zu oft verliert die Politik Krisen aus den Augen, wenn die Medien aufhören zu berichten. Mit unserem Genocide Alert Monitor wollen wir neben medial ausgeleuchteten Fällen auch auf solche Massenverbrechen aufmerksam machen, die nicht länger in Fokus stehen. Hierzu zählen unter anderem Darfur, Südsudan oder auch Nordkorea“, so Robert Schütte, Vorsitzender von Genocide Alert e.V.

Der Monitor ist als zweiseitiger Bericht sowie als Hintergrundseite unter www.genocide-alert.de/monitor zugänglich. Neben aktuellen Berichten und einer interaktiven Karte finden sich dort auch Analysen zu Massenverbrechen, Konflikthintergründen und Akteuren. Der Monitor ordnet Fälle als Notstand, Krise oder Warnung ein und verbreitert so den Fokus auch auf die Prävention, anstatt ausschließlich auf stattfindende Massenverbrechen zu verweisen.

 

Offener Brief an den UN Sicherheitsrat: Offene Debatte über Klein- und Leichtwaffen

Civil Society Calls for Member States to Protect Populations from Atrocity Crimes by Preventing the Means to Commit Them.

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Genocide Alert wählt neuen Vorstand

Mitglieder von Genocide Alert trafen sich zur Jahreshauptversammlung
Am Sonntag den 18.01.2015 kamen Mitglieder von Genocide Alert e.V. zur Jahreshauptversammlung zusammen. Während sich in Berlin und Frankfurt regional ansässige Mitglieder in Gruppen zusammenfanden, schalteten sich unter anderem weitere Mitglieder aus Mainz, München, Kopenhagen und Hamburg via Skype dazu. So boten sich aktiven Mitgliedern, Fördermitgliedern und dem Vorstand die Möglichkeit, über das vergangene Jahr zu diskutieren, sowie Anregungen für das neue Jahr einzubringen.

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Pressemitteilung: 20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda – Deutschland muss die richtigen Lehren ziehen

20 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda – Deutschland muss die richtigen Lehren ziehen

 

Mehr als 800.000 Tote. Das ist die schockierende Bilanz des Völkermordes in Ruanda, dessen Beginn sich 2014 zum 20. Mal jährt. 20 Jahre später ruft die Menschenrechtsorganisation Genocide Alert zu einem entschiedeneren deutschen Engagement zur weltweiten Verhinderung schwerster Menschenrechtsverbrechen auf. Dr. Robert Schütte, Vorsitzender von Genocide Alert, erklärt hierzu:

 

„1994 schaute die Welt dem Morden tatenlos zu. Wenn wir in diesen Tagen den Opfern des Völkermordes gedenken, darf dieses Versagen nicht vergessen werden. Schwerste Menschenrechtsverbrechen wie der Völkermord in Ruanda sind systematisch geplant. Sie müssen ebenso systematisch verhindert werden. Auch heute sind Hundertausende Zivilisten von schwersten Menschenrechtsverbrechen bedroht: In Syrien, der Zentralafrikanischen Republik, im Südsudan und in der Demokratischen Republik Kongo. Wir dürfen nicht einfach wegsehen, wenn Menschen systematisch ermordet und vertrieben werden. Deutschland hat die Verantwortung und moralische Pflicht, ein erneutes Ruanda zu verhindern.“

 

Im Jahr 1994 war Ruanda ein Schwerpunktland deutscher Entwicklungshilfe.  Deutsche Behörden reagierten jedoch nicht auf Warnzeichen, selbst als NGOs wie Human Rights Watch bereits auf schwere Menschenrechtsverbrechen hinwiesen. Auch eine Bundeswehrberatergruppe unterstütze das ruandische Regime bis zuletzt. Als Deutschland von den Vereinten Nationen während des Genozids um konkrete Hilfe gebeten wurde, lehnte die Regierung von Helmut Kohl ab. Noch nicht einmal 147 Flüchtlinge, die das Land Rheinland-Pfalz aufnehmen wollte, durften nach Deutschland kommen.

 

Genocide Alert ruft die deutsche Politik dazu auf, die eigenen Frühwarnmechanismen zu stärken, um Warnzeichen früher und effektiver sammeln und analysieren zu können. Deutschland sollte UN-Friedensmissionen stärker unterstützen: Mit Personal, Material und logistischen Fähigkeiten. Die Bundesregierung sollte zudem die Mittel für Krisenprävention deutlich erhöhen..


 

Mehr Informationen zu den Projekten von Genocide Alert anlässlich des Völkermords in Ruanda finden Sie hier auf unseren Projektwebseiten zum Thema.

 

Pressemitteilung: Genocide Alert begrüßt historisches Gerichtsurteil im Frankfurter Völkermordsprozess

Genocide Alert begrüßt historisches Gerichtsurteil im Frankfurter Völkermordsprozess

Ehemaliger ruandischer Bürgermeister zu 14 Jahren Haft verurteilt

Das Frankfurter Oberlandesgericht verurteilte heute den ehemaligen ruandischen Bürgermeister Onesphore Rwabukombe zu 14 Jahren Haft wegen Beihilfe zum Völkermord. Genocide Alert begrüßt das Verfahren und das heutige Urteil als einen wichtigen Beitrag zu einer effektiven weltweiten Strafverfolgung schwerster Menschenrechtsverbrechen.

 18. Februar 2014 – Berlin/Frankfurt: Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich Onesphore Rwabukombe am 11. April 1994 auf dem Kirchengelände des Ortes Kiziguro in seiner Funktion als Bürgermeister der benachbarten Gemeinde Muvumba an der Durchführung eines Massakers an mindestens 450 Tutsi beteiligte.

Dazu erklärt Sarah Brockmeier, stellvertretende Vorsitzende von Genocide Alert e.V.: „Wir bewerten dieses Verfahren gegen Onesphore Rwabukombe als ein wichtiges Signal, dass schwerste Menschenrechtsverbrechen geahndet werden – unabhängig davon wo in der Welt sie verübt werden. Gleichzeitig stellen das Verfahren und der heutige Urteilsspruch einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung des Völkermords in Ruanda dar.“

 Genocide Alert begrüßt ausdrücklich diese Anwendung des 2002 in Deutschland eingeführten Völkerstrafgesetzbuches. Trotz der besonderen Herausforderungen des Prozesses zeigte das Gerichtsverfahren in Frankfurt, dass eine rechtsstaatliche Strafverfolgung schwerster Menschenrechtsverbrechen in Deutschland möglich ist. Dass Rwabukombe seit 2002 jahrelang unbehelligt in Deutschland leben konnte, macht jedoch gleichzeitig deutlich, dass deutsche Behörden noch schneller und effektiver handeln müssen, um eine effektive Strafverfolgung zu gewährleisten.

Pressemitteilung als pdf:  Genocide Alert begrüßt historisches Gerichtsurteil im Frankfurter Völkermordsprozess